Säule 2 Umwelt- und Klimaschutz

Der voranschreitende Klimawandel und die damit einhergehende globale Erwärmung gehören zu den grössten Herausforderungen der aktuellen Zeit. Als Genossenschaft wollen wir die Folgen unserer Geschäftstätigkeit für das Klima kontinuierlich und konsequent minimieren. Bereits im Jahr 2008 haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2023 CO2-neutral zu sein, und damit begonnen, durch dauerhafte und umfassende Massnahmen auf unser ambitioniertes Klimaziel hinzuarbeiten. Durch die Reduktion von Treibhausgasemissionen und die Optimierung unseres Ressourceneinsatzes verbessern wir laufend unsere betriebliche Umweltleistung und setzen dort an, wo wir im Rahmen unserer Geschäftstätigkeiten den grössten direkten Einfluss nehmen können. Um CO2-Emissionen zu senken, verringern wir kontinuierlich unseren Energieverbrauch, setzen auf erneuerbare Energieträger und investieren in nachhaltige Mobilitäts- und Logistiklösungen. Die Anwendung neuester Standards für nachhaltige Bauten und ein gezieltes Abfall- und Recyclingmanagementsystem sorgen zusätzlich für einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen

Coop senkt den Energieverbrauch deutlich und schützt das Klima durch die konsequente Reduktion des CO2-Ausstosses

POSITIVE Energie / CO2

Das Treibhausgas CO2 führt bei zunehmender Konzentration in der Atmosphäre zu einer dauerhaften globalen Erwärmung und bringt dadurch unser Ökosystem ins Ungleichgewicht. Um unseren Einfluss auf den Klimawandel zu minimieren, erfassen wir jährlich unseren CO2-Fussabdruck und leiten notwendige Massnahmen zur weiteren Reduktion unseres Energieverbrauchs ab. Die Emissionen der Geschäftsreisen, coop.ch Lieferfahrten, Flugwaren sowie Geschäftsfahrzeuge kompensieren wir mit Klimaschutzprojekten entlang unserer eigenen Lieferkette. Laufend steigern wir auch den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern.

  • Ziel 1
    Wir reduzieren den absoluten Energieverbrauch um 8.6% im Vergleich zu 2012.


    Füllstandmesser:
     MWh

    • Kommentar
      Die absoluten Zielwerte sind nicht wachstums- und akquisitions­bereinigt. Das überragende Ergebnis lässt sich unter anderem auf den reduzierten Flugverkehr während der Pandemie zurückführen.
  • Ziel 2
    Wir steigern den Anteil erneuerbarer Energieträger auf 73%.

    Füllstandmesser: in Prozent
    • Kommentar
      Die Umstellung auf erneuerbare Energieträger läuft leicht verzögert ab.
  • Ziel 3
    Wir reduzieren den absoluten CO2-Ausstoss um 19.2% im Vergleich zu 2012.

    Füllstandmesser: Tonnen

    • Kommentar
      Wir haben unser Ziel 2021 bereits klar übertroffen und unseren CO2-Ausstoss seit 2012 um hervorragende 30% reduziert. Das hohe Einsparpotential in der Transportlogistik durch unser Eisenbahnunternehmen railCare AG kommt uns hier zusätzlich zugute.
  • Ausblick und Herausforderungen
    2008 haben wir uns das Ziel gesetzt, bis Ende 2023 CO2-neutral zu sein. Durch die Senkung unseres Energieverbrauchs und den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern werden wir bis 2023 unsere betrieblichen CO2– Emissionen um 41% reduziert haben. Ab 2024 orientieren wir uns am nationalen Klimaziel Netto-null-Emissionen bis 2050. Denn fürs Klima geben wir alles, nur nicht auf.
  • Massnahmen
    • Achtung des Klimaschutzes bei der Herstellung und dem Transport von Produkten
    • Nachhaltigkeitsstandards in Mobilität und Logistik und Baumanagement
    • Einsatz natürlicher Kältemittel wie CO2 und Ammoniak in den Supermärkten (Tat 94)
    • Installation von geschlossenen Kühlmöbeln und Nutzung der Abwärme von Kälteanlagen
    • CO2-arme Strombeschaffung
    • Erneuerbare Energieträger für die Wärmebereitstellung
    • Kompensation mit Klimaschutzprojekten nach dem Gold-Standard (dem weltweit strengsten Kompensationsstandard)
    • Weniger Warentransporte mit dem Flugzeug
    • 100% CO2-neutrale Textilien unter der Eigenmarke Naturaline Textilien
    • Verzicht auf Torf bei Blumen- und Pflanzenerden für die Erhaltung der Moore
    • Gründungsmitglied der WWF Climate Savers und heutiger Climate Partner des WWF
    • Mehr dazu: Energie und Klimaschutz – Nachhaltigkeit bei Coop – Taten statt Worte
  • Tatendrang & Projekte
    Neue Tat: Nr. 389: Lancierung eines energieneutralen, CO2-freien Geflügelstalls gemeinsam mit Bell Schweiz (Geschäftsbereich der Bell Food Group AG)
  • Highlights & Zahlen
    • Weniger Flugwaren: Rückgang um 9 252 Tonnen CO2 im Vergleich zum Vorjahr (entspricht der Bindung von CO2 durch rund 740 000 Bäume)
    • Flugverbot für Kräuter von Mai bis September
    • Einsparung durch die aktive Verlagerung auf die Schiene- Railcare: Vermeidung von 8 307 Tonnen CO2 und über 11.2 Millionen Strassenkilometern
    • Direkte Treibhausgasemissionen (Scope 1): 31 143 Tonnen CO2
    • Indirekte Treibhausgasemissionen (Scope 2): 7 328 Tonnen CO2
  • Ziel 1
    Wir reduzieren den absoluten Energieverbrauch um 2.7% im Vergleich zu 2015.

    Füllstandmesser: in Prozent



    • Kommentar
      Die absoluten Zielwerte sind nicht wachstums- und akquisitionsbereinigt.

  • Ziel 2
    Wir steigern den Anteil erneuerbarer Energieträger auf 60%.

    Füllstandmesser: in Prozent

    • Kommentar
      Wir haben unser Ziel 2021 von 60% an erneuerbaren Energieträgern bereits erreicht.
  • Ziel 3
    Wir reduzieren den absoluten CO2-Ausstoss um 21.2% im Vergleich zu 2015.

    Füllstandmesser: Tonnen

    • Kommentar
      Die absoluten Zielwerte sind nicht wachstums- und akquisitions­bereinigt.
      Wir haben unser Ziel 2021 bereits erreicht.
  • Massnahmen
    • Energieverbrauch-Analysen zur Identifikation von Optimierungsfeldern in der Verarbeitung und Massnahmenableitung
    • Weiternutzung der in Produktionsverfahren anfallende Abwärme und Kälte
    • Einsatz von erneuerbaren Energien zur Wärmebereitstellung (z.B. Holzschnitzel oder Wärmepumpen)
    • Nachhaltigkeitsstandards in Mobilität und Logistik und Baumanagement
    • Installation von geschlossenen Kühlmöbeln und Nutzung der Abwärme von Kälteanlagen
    • CO2-arme Strombeschaffung und Optimierung des Strommix
  • Tatendrang & Projekte
    Neue Tat: Nr. 389:
    Lancierung eines energieneutralen, CO2-freien Geflügelstalls gemeinsam mit Bell Schweiz (Geschäftsbereich der Bell Food Group AG)
  • Highlights & Zahlen
    • HALBA: 100%iger Verzicht zu auf Öl als Energieträger
    • BELL FOOD GROUP AG (Bell Schweiz): Strom von umgerechnet rund 750 Haushalten kommt neu aus ihrer erneuerbaren Wärmepumpe
    • Direkte Treibhausgasemissionen (Scope 1): 39 159 Tonnen CO2
    • Indirekte Treibhausgasemissionen (Scope 2): 31 255 Tonnen CO2
  • Ziel 1 Wir reduzieren den spezifischen Energieverbrauch (Wärme/Strom) in unseren Verkaufsstellen in Westeuropa um 5.3% pro m2 und in Osteuropa um 1.3% (im Vergleich zu 2015).
    Füllstandmesser: MWh
    Westeuropa:


    Osteuropa:
    • Kommentar Die absoluten Zielwerte sind nicht wachstums- und akquisitions­bereinigt.
      Wir haben beide Ziele für 2021 bereits klar übertroffen.
  • Ziel 2 Wir reduzieren den spezifischen Energieverbrauch in der Belieferung um 20.3% pro Tonne ausgelieferter Ware (im Vergleich zu 2015).
    Füllstandmesser: MWh
    • Kommentar Aufgrund der Pandemie konnten wir insgesamt weniger Ware ausliefern und unsere Auslastung der Fahrten war schlechter.
  • Ziel 3 Wir reduzieren beim Abholgrosshandel den spezifischen CO2-Ausstoss pro m2 in Westeuropa um 5.7% und in Osteuropa um 6.0% (im Vergleich zu 2015).
    Füllstandmesser: Tonnen

    Westeuropa:


    Osteuropa:
    • Kommentar Wir haben unsere Ziele 2021 bereits klar übertroffen.
  • Ziel 4 Wir reduzieren den spez. CO2-Ausstoss in der Belieferung um 18.8% pro Tonne ausgelieferte Ware (im Vergleich zu 2015).
    Füllstandmesser: 
    • Kommentar Aufgrund der Pandemie konnten wir insgesamt weniger Waren ausliefern und unsere Auslastung der Fahrten war dementsprechend schlechter.
  • Massnahmen
    • Generelle Reduzierung des CO2-Ausstosses
    • Nachhaltigkeitsstandards in Mobilität und Logistik und Baumanagement
    • Installation von geschlossenen Kühlmöbeln und Nutzung der Abwärme von Kälteanlagen
    • CO2-arme Strombeschaffung
    • Erneuerbare Energieträger für die Wärmebereitstellung
    • Pilotprojekte mit Energiemesssystemen
    • Optimierungen des Strommix für geringere CO2-Emissionen
  • Highlights & Zahlen
    • TRANSGOURMET ÖSTERREICH: CO2-neutral, Bezug von 100% Wasserstrom, 100% Kompensation des verbleibenden CO2-Ausstosses in Gold-Standard-Klimaschutzprojekt Godawari Power
    • Direkte Treibhausgasemissionen (Scope 1): 27 356 Tonnen CO2
    • Indirekte Treibhausgasemissionen (Scope 2): 98 338 Tonnen CO2

SDGs

Coop reduziert und optimiert den spezifischen Material- und Stoffeinsatz und die Abfallmenge.

Abfall Kreisläufe schliessen

Abfall vermeiden statt verursachen: Wir engagieren uns für den bewussten Umgang mit Ressourcen und die Reduktion unserer Abfallmenge. Durch ein gezieltes Abfallmanagement und das Konzept der Kreislaufwirtschaft minimieren und optimieren wir laufend unseren Material- und Stoffeinsatz, schliessen Produktkreisläufe durch Wiederverwertung der Rohstoffe und können gleichzeitig Kosten einsparen. So werden trotz allem anfallende Lebensmittelabfälle und Speisereste aus Restaurants durch Vergärung zu Biogas und aus den Gärresten Frischkompost und Flüssigdünger für die Landwirtschaft. Um auch die Abfallmenge bei unseren Kundinnen und Kunden zu Hause zu verringern, arbeiten wir kontinuierlich daran, weniger Verpackungsmaterialien zu verwenden und die ökologisch sinnvollsten Alternativen einzusetzen.

  • Ziel Wir erhöhen die Wertstoffquote auf 80%.
    Zielstandmesser: in Prozent
  • KommentarWir haben unser Ziel 2021 bereits erreicht.
    Insgesamt sind bei uns im letzten Jahr 135 850 Tonnen Abfall angefallen. 81.3% konnten wir stofflich und thermisch weiter verwerten. Die restlichen 18.7% wurden als Kehricht, Sperrgut oder als Bauschutt in Inertstoffdeponien entsorgt
  • Ausblick und HerausforderungenUm unsere Ziele zu erreichen und gleichzeitig Kosten bei der Entsorgung einzusparen, setzen wir in Zukunft noch stärker auf den ganzheitlichen Ansatz der Kreislaufwirtschaft, um Produkte und Materialien wiederzuverwenden, neu aufzubereiten und Kreisläufe zu schliessen.
  • Massnahmen
    • Monatliche Erfassung der sauber separat gesammelten und getrennt in die Verwertung gegebenen Wertstoffe in den Verkaufsstellen. Jede Verkaufsstelle verfügt über ein format- und verkaufsstellenspezifisches Entsorgungskonzept.
    • Sparsamer Einsatz von Ressourcen, Förderung ihrer Wiederverwertung durch ein gezieltes Abfallmanagement und Kreislaufwirtschaft: Reduzierung der Kehrichtmenge, Optimierung der Materialien (unter Berücksichtigung der Lebensdauer, Reparaturfähigkeit, Modularität) und Erhöhung der Recyclingquote
    • Organische Abfälle werden zu Tierfutter, Biogas, Biodiesel für unsere Lkws und Gärreste zu Kompost und Flüssigdünger für die Landwirtschaft
    • Engagement in der «Drehscheibe Kreislaufwirtschaft» von Swiss Recycling und in der «Allianz Design for Recycling».
    • Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern im Bereich Abfall und Recycling
    • Richtlinie für Sekundärverpackungen
    • Recyclingstationen in unseren Verkaufsstellen, Rücknahme verschiedener Wertstoffe
    • Engagement gegen Littering in Zusammenarbeit mit IGSU
  • Tatendrang & Projekte Miet- und Reparatur-Service für Maschinen und Geräte bei Coop Bau + Hobby und Fust.
  • Highlights & Zahlen
    • Wertvoll: Insgesamt sammeln und recyceln wir 32 verschiedene Wertstoffe
    • Umstellung von La-Mocca-Kaffeekapseln von Plastik auf Alu: Einsparung bei Recycling von 95% Energie pro Kilogramm Kapseln
    • Neue Nassabfallmessung zur Senkung von Food Waste in allen Restaurants
  • Ziel Wir erhöhen die Wertstoffquote auf 85%.
    Zielstandmesser: in Prozent
  • Kommentar Wir haben unser Ziel 2021 bereits übertroffen.
    Insgesamt sind bei uns im letzten Jahr 92 619 Tonnen Abfall angefallen. 86.7% konnten wir stofflich und thermisch weiterverwerteten. Die restlichen 13.3% wurden als Kehricht, Sperrgut oder als Bauschutt in Inertstoffdeponien entsorgt.
  • Ausblick und HerausforderungenIn Zukunft setzen wir noch verstärkter auf die Schliessung von Produktkreisläufen. Swissmill und Pearlwater haben neue Pilotprojekte zur hochwertigen Aufbereitung und Verwertung von bisher entsorgten Abfällen gestartet.
  • Massnahmen
    • Analyse der industriellen Nebenströme in allen Produktionsbetrieben, Abfälle, welche im Verarbeitungsprozess der Rohstoffe anfallen
    • Monatliche Erfassung der separat gesammelten und getrennt in die Verwertung gegebenen Wertstoffe
    • Sparsamer Einsatz von Ressourcen, Förderung ihrer Wiederverwertung durch ein gezieltes Abfallmanagement und Kreislaufwirtschaft
    • Richtlinie für Sekundärverpackungen
  • Ziel Wir erhöhen die Wertstoffquote auf 73.0%.
    Zielstandmesser: in Prozent
  • Kommentar Wir haben unser Ziel 2021 bereits klar übertroffen.
    Insgesamt sind bei uns im letzten Jahr 53 384 Tonnen Abfall angefallen. 78.7% konnten wir stofflich und thermisch weiter verwerten. Die restlichen 21.3% wurden als Kehricht, Sperrgut oder als Bauschutt in Inertstoffdeponien entsorgt.
  • Ausblick und Herausforderungen Wir setzen weiterhin auf unser konsequentes Abfallmanagement. Für 2021 will TRANSGOURMET FRANKREICH das Recycling in ihren Lagerhäusern gezielt angehen. TRANSGOURMET SCHWEIZ hat mögliche Verbesserungen der Datenerhebungen identifiziert, welche nun umgesetzt werden sollen.
  • Massnahmen
    • Erfassung der separat gesammelten und getrennt in die Verwertung gegebenen Wertstoffe
    • laufende Reduktion der Restmüllmenge, sparsamer Einsatz von Ressourcen, Förderung ihrer Wiederverwertung durch ein gezieltes Abfallmanagement
  • Highlights & Zahlen
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ recycelt bereits 80% ihrer Wertstoffe

SDGs

Coop hat innovative und umweltverträgliche Mobilitäts- und Logistiklösungen.

Mobilität und Logistik FAHRPLAN CO2

Ein grosser Teil des CO2-Ausstosses entsteht beim Warentransport. Wir engagieren uns für innovative und alternative Treibstoffen wie Wasserstoff, Biodiesel aus Abfällen oder Biogas. Indem wir unsere Warentransporte ab einer Distanz von 90 Kilometern (= 1 Fahrt von Zürich nach Basel) auf die Schiene verlagern, verringern wir zusätzlich die Klimabelastung in unserer Logistik. Unsere Flugwaren sowie geschäftlichen Reisen und coop.ch Lieferfahrten kompensieren wir. Durch die Sortimentsgestaltung mit saisonalen und regionalen Artikeln fördern wir zudem den Einkauf von Produkten mit reduzierten Transportwegen.

  • Ziel 1 Wir verlagern unsere Warentransporte über 90 km Entfernung ab den nationalen Verteilzentren von der Strasse auf die Schiene

    • Kommentar Wir haben unser Ziel erreicht und die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene ab einer Distanz von 90 km konsequent umgesetzt. Dabei haben wir im letzten Jahr 8 307 Tonnen CO2 und über 11.2 Millionen Strassenkilometer eingespart.
  • Ziel 2 Wir testen und implementieren innovative Mobilitätslösungen.

    • Kommentar Wir haben unser Ziel erreicht und unsere Pionierarbeit mit Wasserstoff-Einsatz in der Transportlogistik erfolgreich weitergeführt.
  • Ausblick und HerausforderungenFür das nächste Jahr haben wir bereits weitere Wasserstoff-Lkws und Wasserstofftankstellen in Planung. Gemeinsam mit dem Verein H2 Mobilität Schweiz bauen wir bis Ende 2023 ein flächendeckendes Netz von Wasserstofftankstellen in der ganzen Schweiz. Zusätzlich planen wir die Eröffnung von 100 E-Ladestationen bis 2023.
  • Massnahmen
    • Effizienzsteigerung in der Logistik, Verlagerung der Warentransporte auf die Schiene, Förderung innovativer Transportsysteme auf Basis erneuerbarer Energien
    • Einsatz von CO2-neutralem Biodiesel aus organischem Abfall für unsere Lastwagen (dies kann zum Beispiel Frittierfett von unseren Produktionsbetrieben und Restaurants beinhalten)
    • Entwicklung und Erprobung von zukunftsträchtigen Mobilitätssystemen durch unser Eisenbahnverkehrsunternehmen railCare AG
    • Pionierin im Bereich Wasserstoff-Mobilität, Gründerin des Vereins H2 Mobilität, Bau der ersten öffentlichen Wasserstofftankstelle
    • Förderung von Elektromobilität
    • Cargo sous terrain (CST): Verlagerung des Güterverkehrs unter die Erde – Initiierung und Mitentwicklung des Projektes seit Beginn
  • Highlights & Zahlen
    • 45% unserer LKW’s werden durch CO2– neutrales Biodiesel aus organischem Abfall (wie zum Beispiel Frittierfett unserer Restaurants) angetrieben
    • 7 CO2-neutrale Wasserstoff-LKWs mit 10 Tonnen Fassungsvermögen beschafft – Einsparung pro Lastwagen von rund 80 Tonnen CO2 pro Jahr
    • Bau von 2 neuen Wasserstoff-Tankstellen
    • Weniger Flugwaren: Rückgang um 9 252 Tonnen CO2 im Vergleich zum Vorjahr (entspricht der Bindung von CO2 durch rund 740 000 Bäume)
    • Flugverbot für Kräuter von Mai bis September
  • Ziel Wir testen und implementieren innovative Mobilitätslösungen.
  • Kommentar Wir haben unser Ziel nur teilweise erreicht. Aufgrund der Pandemie und der damit verbundenen Schliessungen der Restaurants waren unsere Fahrten sehr schlecht ausgelastet.
  • Ausblick und HerausforderungenWir testen in Zukunft weiterhin verschiedene neue und nachhaltige Transportalternativen.
  • Massnahmen
    • Effizienzsteigerung in der Logistik, Verlagerung der Warentransporte
    • Förderung innovativer Transportsysteme auf Basis erneuerbarer Energien
    • Entwicklung und Erprobung von zukunftsträchtigen Mobilitätssystemen
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ: Telematik im Testbetrieb, kontinuierliche Umstellung der Lkw-Flotte, gratis Rücknahme von altem Speiseöl und Wiederverwertung als Biodiesel
    • TRANSGOURMET POLEN: Pilotprojekt mit Elektro-Lkws
    • TRANSGOURMET DEUTSCHLAND: neue Technologien für Nutzfahrzeuge getestet, 15 neue mit komprimiertem Erdgas angetriebene Lkws im Einsatz
  • Highlights & Zahlen
    • TRANSGOURMET DEUTSCHLAND: Nachhaltigkeitspreis Logistik der Bundesvereinigung Logistik (BVL) erhalten
    • TRANSGOURMET FRANKREICH: Prüfung eines neuen Logistiksystems in Paris

SDGs

Coop reduziert und optimiert den spezifischen Material- und Stoffeinsatz und die Abfallmenge.

Nachhaltiges BAUEN BAUSTEINE DER ZUKUNFT

Gebäude gehören zu den grössten Verbrauchern an primären Ressourcen. Durch nachhaltiges Bauen reduzieren wir CO2-Emissionen, fördern einen effizienten Umgang mit Energie und schaffen gleichzeitig eine verbesserte Arbeitsqualität für unsere Mitarbeiter. Zudem sorgen wir so für niedrigere Betriebs- und Unterhaltskosten. Unsere Neu- und Umbauten der Filialen, Lager und Hauptsitze planen und optimieren wir deshalb stets nach ökologischen Vorgaben und Minergie-Standard. Unsere Verkaufsstellen werden durch technische Innovationen zunehmend ressourcenschonender und energieeffizienter ausgerüstet.
  • Ziel
    Wir entwickeln ein umfassendes Konzept «Nachhaltiges Bauen» und setzen dieses bei Neu- und Umbauten konsequent um.
  • Kommentar
    Wir haben unser Ziel erreicht und konnten laufend Verbesserungs­masss­nahmen vornehmen. Zudem haben wir unser Konzept «Nachhaltiges Bauen» aktualisiert.
  • Ausblick und HerausforderungenAuch in Zukunft werden wir unsere Gebäude mit nachhaltigen Technologien auf- und umrüsten und neu auch die Umgebungsplanung verstärkt miteinbeziehen.
  • Massnahmen
    • Neu- und Umbauten: konsequent nach Minergie-Standard, LED‑Technologie bei der Beleuchtung, CO2 als Kältemittel, Installation von geschlossenen Kühlmöbeln, Nutzung der Abwärme von Kälteanlagen
    • Verzicht auf Heizungen mit fossilen Brennstoffen in Neu- und Umbauten
    • Nutzung von Solarstrom durch laufenden Ausbau der Photovoltaikanlagen auf unseren Dächern
    • Unterstützung des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS)
    • Einsatz kreislauffähiger Baustoffe bei Immobilien mit Fokus auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien
    • Neuer Fokus auf Energieeinsatz, Herstellungsverfahren und Rohstoffe der Baumaterialien sowie deren Wiederverwertung (direkter Einfluss auf Ziel Netto-null-Emissionen bis 2050)
    • Verkaufsstellen – Nachhaltigkeit bei Coop – Taten statt Worte
  • Tatendrang & Projekte
    Neue Tat: Nr. 85:
    Projekt zu gleichzeitigem Kühlen und Heizen von Verkaufsstellen mit gewerblicher Kälte und energieeffizienten Stolpertruhen erfolgreich abgeschlossen.
  • Highlights & Zahlen
    • Neue Photovoltaikanlagen auf den Coop Dächern: 24 373 m2 (entspricht rund 3 Fussballfeldern)
    • 100% LED-Beleuchtung in Supermärkten und Coop Restaurants
    • 414 von 900 Supermärkten entsprechen bereits dem Minergie-Standard
  • Ziel Wir berücksichtigen Nachhaltigkeitsstandards bei unseren Neu- und Umbauten.
  • Kommentar Wir haben unser Ziel teilweise erreicht und verschiedene Massnahmen in unseren Logistikzentren umgesetzt.
  • Ausblick und HerausforderungenIm nächsten Jahr werden wir dieses Thema verstärkt behandeln und bei allen Neu- und Umbauten nachhaltige Technologien und Baustandards einsetzen.
  • Massnahmen
    • Bei Neu- und Umbauten setzen wir konsequent verschiedene Massnahmen um: Minergie-Standard, LED-Technologie bei der Beleuchtung, CO2 als Kältemittel, Wärmerückgewinnung, geschlossene Kühlmöbel
    • Ausbau der Photovoltaikanlagen auf unseren Dächern
  • Highlights & Zahlen
    • TRANSGOURMET RUMÄNIEN: laufender Austausch von alten Kühlanlagen mit umweltfreundlichen CO2-Anlagen
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ: Ausbau des Logistikzentrums Neuendorf mit einer 5000 m2 grossen Photovoltaikanlage

SDGs