Säule 1 Nachhaltige Produkte

Durch unsere Sortimentsgestaltung wollen wir den nachhaltigen Konsum fördern, negative Auswirkungen auf Produktions- und Verarbeitungsstufe verhindern und natürliche Ressourcen für zukünftige Generationen bewahren. Um ein nachhaltiges Einkaufen so transparent und einfach wie möglich zu machen, setzen wir bei unseren Eigenmarken auf biologische, faire und regional hergestellte Produkte im Food- und Non-Food-Bereich. Besonderes Augenmerk legen wir auch auf transparente und rückverfolgbare Warenketten und die Umsetzung von nachhaltigen Mindeststandards bei kritischen Rohstoffen. Die artgerechte Behandlung von Tieren und die Reduktion von Verpackungsmaterialien sind für uns ebenso wichtig wie die Einbindung von Markenherstellerinnen und -herstellern in unsere Strategie.
Coop ist die kompetenteste Anbieterin für besonders nachhaltige Sortimente.

BIO ohne Kompromisse

Die biologische Landwirtschaft nimmt Rücksicht auf Mensch, Tier und Umwelt. Durch robuste gentechnikfreie Sorten, abwechslungsreiche Fruchtfolgen und den Verzicht von chemisch-synthetische Pestizide, Wachstumsregulatoren und Hormone leistet sie neben dem Klimaschutz ihren Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit. Kleinere Bestände, mehr Platz im Stall und Zugang zum Freien erhöhen das Tierwohl.

Wir bauen deshalb Jahr für Jahr unser Bio-Sortiment weiter aus mit dem Ziel, den ökologischen Anbau zu fördern, zu umweltbewussteren Konsument-scheidungen anzuregen und durch die nachhaltige Produktion unsere natürlichen Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft zu schützen.

  • ZielWir bauen unsere Position als führende Anbieterin von Bio-Produkten im Schweizer Detailhandel aus und generieren im Jahr 2021 1 630 Mio. CHF Umsatz mit Bio-Produkten.
    Zielstandmesser: in Mio CHF
  • KommentarAkzeptierte Standards: Bio Suisse Knospe, Bio Knospe, Naturaplan, Demeter, EU-Bio, BioRe
    Wir haben unser Ziel 2021 bereits erreicht. Durch den Lockdown und das Homeoffice während der Pandemie bereiteten unsere Kundinnen und Kunden ihre Mahlzeiten vermehrt zu Hause zu und setzten bei ihrem Einkauf auf biologische Produkte.
  • Ausblick und HerausforderungenUm den zunehmenden Wunsch nach qualitativ hochstehenden Bio-Produkten zu decken und das Angebot weiter auszubauen, verfolgen wir in der neuen Mehrjahreszielperiode 2022-2026 noch ambitioniertere Bio-Ziele.
  • Massnahmen
    • Kontinuierlicher Ausbau des Bio- und Demeter-Sortiments
    • Aktive Vermarktung unserer Bio-Eigenmarke Naturaplan
    • Förderung der biologischen Landwirtschaft durch verschiedene Fonds-Projekte und Taten
    • Partnerschaft mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)
    • Strategische Partnerschaft mit Bio Suisse seit 1993
    • Förderung biologisch hergestellter Textilien und Kosmetik durch unsere Eigenmarke Naturaline
  • Tatendrang & Projekte Neue Tat: Nr. 382: Kleinbauern produzieren bis 2023 auf 90 Hektaren Bio und Fairtrade zertifizierten Edelkakao auf Madagaskar. Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit HALBA, Zoo Zürich und Wildlife Conservation Society. Neues Coop Fonds-Projekt: Angebotslücke für Bio-Mostobst reduzieren, um die Versorgungssicherheit bei Schweizer Bio-Obstsaftprodukten für Coop sicherzustellen.
    Neues Coop Fonds-Projekt: Machbarkeitsstudie zur Beschaffung von Bio-Fairtrade-Kokosöl und potenziellen anderen Kokosprodukten aus der Elfenbeinküste.
  • Highlights und Zahlen
    • Über 150 neue Naturaplan-Produkte
    • Naturaplan-Umsatz: 90.2% unseres Bio-Umsatzes
    • Über 40 neue Demeter-Produkte (Umsatzsteigerung von 70.5%)
  • Ziel
    Wir steigern den Umsatz mit Bio-Produkten auf 323 Millionen CHF.
    Zielstandmesser: in Mio CHF
  • Kommentar
    Akzeptierte Standards: Bio Knospe, Demeter, BioRe, EU-Bio

    Wir haben unser Ziel 2021 bereits klar übertroffen.
  • Ausblick und Herausforderungen
    Obwohl wir unser Übergangsziel für das Jahr 2021 bereits übertroffen haben, werden wir unsere Strategie im nächsten Jahr so weiterfahren und uns in der neuen Zielperiode 2022-2026 noch ambitiösere Ziele setzen.
  • Massnahmen
    • Kontinuierliche Umstellung und Steigerung der Verwendung von biologisch hergestellten Rohstoffen
    • Förderung der biologischen Landwirtschaft durch verschiedene Fonds-Projekte und Taten auf Produktionsstufe
  • Tatendrang & Projekte
    Neue Tat: Nr. 382:
    Kleinbauern produzieren bis 2023 auf 90 Hektaren Bio und Fairtrade zertifizierten Edelkakao auf Madagaskar. Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit HALBA, Zoo Zürich und Wildlife Conservation Society.
  • Highlights und Zahlen
    • HALBA: Mehr Bio-Schoggi in der Pandemie? 23% Umsatzsteigerung!
    • REISMÜHLE BRUNNEN: Umsatzsteigerung mit doppelzertifiziertem Reis: Bio und Fairtrade, 25% Exportsteigerung mit Bio-Reis
    • NUTREX: 3 neue Bio-Essige
  • Ziel Wir steigern den Umsatz mit Bio-Produkten auf 82 Mio. CHF.
    Zielstandmesser: in Mio CHF
  • KommentarAkzeptierte Standards: Bio-Knospe, Demeter, BioRe, EU-Bio

    Die Schliessungen der Gastronomie und Hotellerie aufgrund der Pandemie machten uns zu schaffen und führten im gesamten Grosshandel zu einem Umsatzrückgang, auch im Bio-Sortiment. Trotz den erschwerten Bedingungen haben wir unseren Umsatz mit Bio-Produkten im Vergleich zum Vorjahr steigern können.
  • Ausblick und Herausforderungen Wir werden unser Angebot an biologisch hergestellten Produkten weiter vergrössern, um so den Nachhaltigkeits-Umsatz weiter anzukurbeln. Aus diesem Grund haben wir im letzten Jahr unsere neue Bio-Eigenmarke Natura lanciert. Allein Transgourmet Schweiz wird bis Ende 2021 rund 200 Bio-Produkte anbieten.
  • Massnahmen
    • Kontinuierlicher Ausbau unseres Sortiments mit Bio-Produkten (Bio Knospe, EU-Bio)
    • Förderung und Ausbau der neu lancierten Bio-Eigenmarke Natura mit länderspezifischen sowie internationalen Produkten
    • TRANSGOURMET ÖSTERREICH: Ausbau und Förderung ihrer Bio-Eigenmarke «natürlich für uns»
  • Highlights und Zahlen
    • TRANSGOURMET-GRUPPE: Lancierung der neuen Bio-Eigenmarke NATURA
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ: Start mit über 100 Natura-Artikeln (65 durchgängige, ca. 45 saisonale Früchte und Gemüse)
    • TRANSGOURMET-GRUPPE: Umsatzsteigerung von 5% erreicht trotz der Pandemie

SDGs

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Coop ist die kompetenteste Anbieterin für besonders nachhaltige Sortimente.

FAIRTRADE FOKUS AUF FAIRNESS

Wir schauen genauer hin: beim Anbau von Rohstoffen, bei der Verarbeitung, beim Handel. Zur Bekämpfung der Armut und zur Sicherstellung von angemessenen Produktionsbedingungen arbeiten wir seit 1992 mit Max Havelaar zusammen. Das Fairtrade-Label zeichnet nachhaltig angebaute und fair gehandelte Produkte aus Entwicklungs- und Schwellenländern aus. Dabei werden durch Mindestpreise höhere und stabile Einkommen garantiert sowie durch die Fairtrade-Prämie der Auf- und Ausbau lokaler Infrastrukturen, Sicherheits- oder Gesundheitsprojekte, Ausbildung und Trainings sowie Qualitätsverbesserungen unterstützt. Durch langfristige Handelsbeziehungen wird den Produzenten Sicherheit im Absatz ihrer Waren garantiert. Jedes Jahr investieren wir in den Ausbau unseres Fairtrade- Sortiments und geben so fair produzierten Produkten den Vorrang

  • Ziel Wir steigern den Umsatz von Produkten mit Fairtrade- Max- Havelaar- Label um das 2,7-Fache (im Vergleich zu 2012).
    Zielstandmesser: in Mio CHF
  • Kommentar Akzeptierte Standards: alle Max-Havelaar-Label.

    Wir haben unser Ziel 2021 schon beinahe erreicht. Durch den Lockdown und das Homeoffice während der Pandemie assen unsere Konsumentinnen und Konsumenten vermehrt zu Hause und setzten bei ihrem Einkauf auf fair hergestellte Produkte.
  • Ausblick und Herausforderungen Wir bauen unsere Massnahmen weiter aus und setzen auch im nächsten Jahr auf unseren Tatendrang und die Zusammenarbeit mit Fairtrade
  • Massnahmen
    • Förderung von fair hergestellten und gehandelten Produkten mit sozialem Mehrwert
    • Ausbau des Sortiments mit Fairtrade- Produkten und Fairtrade Sourced Ingredients (FSI)
    • Partnerschaft mit Max Havelaar seit 1992
    • Förderung der Entwicklung der Bergregionen durch unsere Eigenmarke Pro Montagna: mit jedem Produkt geht ein Beitrag an die Coop-Patenschaft für Berggebiete
    • Förderung fairer Textilien und Kosmetik durch unsere Eigenmarke Naturaline
  • Tatendrang & Projekte Neue Tat: Nr. 382: Kleinbauern produzieren bis 2023 auf 90 Hektaren Bio und Fairtrade zertifizierten Edelkakao auf Madagaskar. Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit HALBA, Zoo Zürich und Wildlife Conservation Society.
    Neue Tat: Nr. 391: Living-Wage-Projekt mit Max Havelaar: Auszahlung existenzsichernder Einkommen auf zwei Fairtrade-Bio-Bananen Plantagen in der Dominikanischen Republik.
    Neue Tat: Nr. 394: Philippinische Fischerfamilien werden bei nachhaltigem Fang von Fairtrade Gelbflossen-Thunfisch mit einer festen Fairtrade-Prämie pro Kilogramm unterstützt.
  • Highlights und Zahlen
    • Wir sind weltweit die grösste Fairtrade-Anbieterin.
    • 50% aller Max Havelaar Produkte in der Schweiz gingen 2020 bei uns über den Ladentisch
  • Ziel Wir steigern den Umsatz von Produkten mit Fairtrade Max Havelaar Label um 317 % (im Vergleich zu 2012).
    Zielstandmesser: in Mio CHF
  • Kommentar Akzeptierte Standards: Fairtrade Max Havelaar.

    Wir haben unser Ziel 2021 bereits klar übertroffen.
  • Ausblick und Herausforderungen Auch im nächsten Jahr schenken wir der Verwendung von und Umstellung auf Fairtrade-Produkte grosse Beachtung. So haben die Reismühle Brunnen und Nutrex bereits neue Artikel zur Umstellung in Prüfung.
  • Massnahmen
    • Kontinuierliche Steigerung der Verwendung von fair hergestellten und gehandelten Rohstoffen und Produkten mit sozialem Mehrwert
    • Laufende Umstellung und Ausbau des Sortiments auf Fairtrade-Produkte und Fairtrade Sourced Ingredients (FSI)
  • Tatendrang & Projekte Neue Tat: Nr. 382: Kleinbauern produzieren bis 2023 auf 90 Hektaren Bio und Fairtrade zertifizierten Edelkakao auf Madagaskar. Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit HALBA, Zoo Zürich und Wildlife Conservation Society.
  • Highlights & Zahlen
    • HALBA: Umsatzsteigerung um 21% mit fairen Produkten im Vergleich zum Vorjahr
  • Ziel Wir steigern den Umsatz mit Produkten mit sozialem Mehrwert auf 40 Millionen CHF.
Zielstandmesser: in Mio CHF
  • Kommentar Akzeptierte Standards: Fairtrade Max Havelaar, UTZ, Rainforest Alliance

    Die Schliessungen der Gastronomie und Hotellerie führten im gesamten Grosshandel zu einem Umsatzrückgang, auch im Fairtrade-Sortiment.
  • Ausblick und Herausforderungen Für 2021 haben wir eine verstärkte Auslobung und Überwachung der Zielerreichung bei Fairtrade-Produkten und Produkten aus verantwortungsbewussten Quellen geplant.
  • Massnahmen
    • Förderung von fair hergestellten und gehandelten Produkten mit sozialem Mehrwert
    • Laufende Umstellung des Sortiments auf Fairtrade-Produkte
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ: Zusammenarbeit mit Fairtrade Max Havelaar
  • Tatendrang & Projekte Aufgrund der Pandemie konnten keine konkreten Projekte umgesetzt werden.

SDGs

Coop ist die kompetenteste Anbieterin für besondere nachhaltige Sortimente.

RICHTIG REGIONAL

Regionale Produkte stärken die regionale Wertschöpfung und fördern strukturschwache Regionen.  Insbesondere kleineren, handwerklich arbeitenden Produzenten bieten wir attraktive Absatzmöglichkeiten. Damit fördern wir die Wertschöpfung in den einzelnen Regionen sowie lokale und transparente Produkte mit möglichst kurzen Transportwegen. Schweizer Produkte erfüllen zudem die erhöhten sozialen und ökologischen Schweizer Mindeststandards. Deshalb möchten wir Ihnen für jede Region ein eigenes saisonabhängiges Sortiment mit authentischem Genuss bieten.

  • Ziel
    Wir steigern den Umsatz mit regionalen Produkten auf 500 Millionen CHF.
    Zielstandmesser: in Mio CHF

  • Kommentar
    Akzeptierte Standards: Miini Region (inkl. Bio-Regio), Pro Montagna, Schweizer Pärke, AOP/IGP, Marchio Ticino

    Der Ausbau mit regionalen Produkten und die Erreichung eines weiteren Umsatzwachstums gestalteten sich auch 2020 als schwierig.
  • Ausblick und Herausforderungen
    In der neuen Mehrjahreszielperiode 2022-2026 wird das Ziel nicht mehr aufgenommen. Wir teilen den Standpunkt unserer Stakeholder, dass regionale Produkte trotz vieler Vorteile nicht automatisch nachhaltiger sind als solche, die ausserhalb der eigenen Region produziert werden. Weiterhin werden wir jedoch in die Förderung strukturschwacher Regionen investieren.
  • Massnahmen
    • Unsere Investitionen fliessen grösstenteils in Schweizer Dienstleister und Produzenten.
    • Schweizer Partner und Absatzsteigerung mit Schweizer Produkten
    • Förderung unserer Eigenmarken Miini Region und Pro Montagna
  • Highlights & Zahlen
    • 89% unseres Belieferungsumsatzes fliessen in Produzenten und Lieferanten aus der Schweiz
  • Ziel Wir fördern den Einsatz von Schweizer Rohstoffen.


  • Kommentar Bei der Bell Food Group AG schliesst das Ziel nur Schweizer Betriebe mit ein.

    Wir haben unser Ziel erreicht und konnten verschiedene Massnahmen umsetzen. Einzig gab es Herausforderungen bei der Reismühle Brunnen. Aufgrund der schlechten Reisernte im Tessin waren nur geringe Mengen an Schweizer Reis auf dem Markt verfügbar.
  • Ausblick und Herausforderungen Wir setzen weiterhin auf Produkte aus der Schweiz und stärken die Zusammenarbeit mit lokalen Produzentinnen und Produzenten. So plant HALBA, im nächsten Jahr braune und grüne Schweizer Linsen ins Sortiment aufzunehmen.
  • Massnahmen
    • Laufende Sortimentserweiterung und -umstellung auf Schweizer Rohstoffe
    • Verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern und Lieferanten
  • Highlights & Zahlen
    • SWISSMILL: konstant hohe Abnahme von Schweizer Getreide das ganze Jahr hindurch: 225 000 t Getreide vermahlen, Schweizer bio-Ur-Dinkel als neues Produkt lanciert
    • BELL FOOD GROUP AG (Bell Schweiz): Fleisch und Fleischprodukte zu 89% aus der Schweiz
    • BELL FOOD GROUP AG (Hilcona): Früchte und Gemüse zu 78% aus der Schweiz
    • NUTREX: Obstsäfte für die Obstessigherstellung kommen neu alle aus der Schweiz
  • Ziel Wir bieten unseren Kunden ein kompetentes Sortiment an regionalen und lokalen Produkten an.


  • Kommentar Wir haben unser Ziel erreicht. In allen Ländergesellschaften konnten wir verschiedene Massnahmen zur Steigerung und Förderung des regionalen Sortiments umsetzen.
  • Ausblick und HerausforderungenAls Transgourmet-Gruppe setzen wir wichtige Impulse für regionalen Konsum in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Auch zukünftig werden wir dieses steigende Bedürfnis durch den Ausbau unserer Eigenmarke Origine/Ursprung/Vonatur angehen.
  • Massnahmen
    • Ausbau und aktive Bewerbung des länderspezifischen, regionalen Sortiments
    • Verstärkte Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten
    • Diversifizierung des lokalen Angebots an Obst und Gemüse
    • Förderung unserer Eigenmarke Origine/Ursprung/Vonatur: Jedes Produkt ist dabei mit einer Produkt- und Produzentengeschichte hinterlegt
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ: Ausbau des Sortiments mit AOP- und IGP‑Produkten
    • TRANSGOURMET ÖSTERREICH: Förderung der heimischen Landwirtschaft durch die Partnerschaft mit «Land schafft Leben»
  • Highlights & Zahlen
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ: regionales Sortiment mit über 1 600 Artikeln
    • TRANSGOURMET RUSSLAND: 25% des Sortiments von regionalen Produzentinnen und Produzenten

SDGs

Coop ist die kompetenteste Anbieterin für besondere nachhaltige Sortimente.

Non-Food im Einklang mit Mensch und Natur

In unserem Detailhandels-Sortiment finden sich viele Non-Food- Produkte: von Kleidern über Waschmittel und Holz zum Basteln bis hin zu elektronischen Geräten.
Viele dieser Rohstoffe werden in Ländern mit erhöhten sozialen und ökologischen Risiken angebaut und verarbeitet. Um auch für diesen Bereich unseres Sortiments eine verantwortungsvolle Produktion sowie transparente Lieferketten sicherzustellen, haben wir unser eigenes Gütesiegel Oecoplan und die Eigenmarke Naturaline bio & fair für Textilien sowie Naturaline Swiss Cosmetics entwickelt. Laufend bauen wir unser Sortiment an ökologisch und sozial vertretbar hergestellten Eigenmarkprodukten aus und unterstützen so nachhaltige Konsumentscheidungen im Non-Food Bereich.
  • Ziel
    Wir steigern den Umsatz mit ökologischen Produkten im Non-Food-Bereich auf 650 Millionen CHF.

    Zielstandmesser: in Mio CHF

  • Kommentar
    Akzeptierte Standards: Oecoplan, Naturaline, FSC, Blauer Engel, EU Ecolabel, Natrue, BDIH, Ecocert, Cosmos, Topten, Natureplus, Solidarité

    Wir haben unser Ziel 2021 bereits um sagenhafte 87 Millionen CHF übertroffen.
  • Ausblick und HerausforderungenDiese Zahlen unterstreichen das steigende Kundenbedürfnis nach öko­lo­gischen Produkten. Auch im nächsten Jahr setzen wir deshalb auf unsere Nachhaltigkeits-Eigenmarken.
  • Massnahmen
    • Förderung und Ausweitung des Sortiments mit unseren nachhaltigen Eigenmarken:
      Oecoplan: Non- und Near Food-Produkte sowie Dienstleistungen mit garantiert transparenten Wertschöpfungsketten, überprüften Sozialanforderungen und anerkannten internationalen Umweltzeichen mit ökologischem Mehrwert (mehr dazu in unserer Oecoplan Richtlinie)
      Naturaline Swiss Cosmetics: zertifizierte Natur- und Bio-Kosmetik
      Naturaline bio & fair: sozialverträgliche und umweltschonende Produktion von Textilien, 100% Bio-Baumwolle (Richtlinie Naturaline)
    • Partnerschaft mit dem WWF und Zusammenarbeit bei der Etablierung von Oecoplan 1989
    • Die Rohstoffe Holz, Palmöl und Baumwolle werden aufgrund sozialer und ökologischer Herausforderungen in der Produktion als kritische Rohstoffe behandelt und von uns verstärkt unter die Lupe genommen.
  • Highlights & Zahlen
    • Lumimart: 96% Umsatzanteil effizienter Leuchtmittel (mit Effizienzklasse A oder höher)
    • Naturaline bio & fair: Unsere Eigenmarke wird 25 Jahre alt.
    • 0% Torf in unserem Erden-Sortiment

SDGs

Coop hat transparente Warenketten unter Berücksichtigung von Mensch, Tier und Umwelt.

Sichtbare Transparenz

Wir wollen wissen woher unsere Produkte stammen, von wem und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden. Je komplexer die Wertschöpfungsketten sind, desto schwieriger wird es, diese über alle Stufen hinweg zu kennen und die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards sicherzustellen. Um mehr Transparenz und Rückverfolgbarkeit über die gesamte Produktions- und Lieferkette zu schaffen, analysieren wir laufend unsere bestehenden Lieferketten und passen diese an neu gewonnene Erkenntnisse an. Damit unsere Kundinnen und Kunden transparente Kaufentscheide treffen können, müssen Herkunft, Produktinhalte, Herstellungsbedingungen klar nachvollziehbar und auf der Verpackung ersichtlich sein. Zudem präsentieren wir unser Engagement im jährlichen Fortschrittsbericht und berichten offen und ehrlich über unsere Zielsetzungen und deren Erreichungsgrade.
  • Ziel
    Wir schaffen Transparenz / Rückverfolgbarkeit bei den Eigenmarken über die Produktions- und Lieferkette hinweg.
     
  • Kommentar
    Wir haben unser Ziel erreicht und verschiedene Massnahmen zu Transparenz und Rückverfolgbarkeit umgesetzt. So haben wir die gesamte Wertschöpfungskette von drei Hochrisikoprodukten und damit den Weg vom Feld bis hin in unsere Supermärkte genaustens analysiert.
  • Ausblick und HerausforderungenFür die neue Zielperiode 2022 – 2026 planen wir eine 100%ige Rückverfolgbarkeit bei kritischen Rohstoffen für unser gesamtes Eigenmarkensortiment. 2021 werden wir zudem weitere Mapping-Projekte für die Risiko-Rohstoffe Haselnüsse und Tee durchführen.
  • Massnahmen
    … in der Produktion und Verarbeitung
    • Förderung von Transparenz und Rückverfolgbarkeit durch ein laufendes Risikoscreening- und -monitoring sowie effektive Optimierungen in den Warenketten
    • Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit in Coop Eigenmarken bis mindestens zur letzten wertgebenden Verarbeitungsstufe, bei kritischen Rohstoffen bis in die Primärproduktion
    • Kritische Rohstoffe: Einhaltung von nachhaltigen Mindest- und Tierwohlstandards
    • Non-Food- und verarbeitete Produkte: Überprüfung der Lieferanten auf Sozialstandards in Risikoländern (amfori BSCI)
    • Eigenmarken Naturaplan und Naturafarm Poulet: Rückverfolgbarkeit bis zum Hof durch ID-Code/Name des Produzenten auf der Verpackung
    • Eigenmarke Naturaline bio & fair: Rückverfolgbarkeit durch Zahlencode über die Produktionsstufen hinweg
    • Unsere Richtlinie Nachhaltige Beschaffung: Gilt für 100% unserer Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner sowie Lieferantinnen und Lieferanten von Eigenmarken UND Marken
    • Unser Code of Conduct: Verbietet jegliche Form von Ausbeutung, Erpressung, Bestechung oder Korruption
  • … in der Verkaufsstelle
    • Unsere Richtlinie Kennzeichnung: Garantiert transparente und klare Produktbeschriftungen, Zertifizierungen mit Nachhaltigkeitsstandards für bewusste Konsumentscheide
  • Tatendrang & Projekte
    100%ige Transparenz durch Mapping-Projekte und Analysen der gesamten Lieferketten von Kaffee, verarbeiteten Tomaten und Verarbeitungseiern
  • Highlights & Zahlen
    • Nach Sozialstandards (BSCI oder äquivalent) überprüfte:
      • Verarbeiterinnen und Verarbeiter von Lebensmitteln: 83%
      • Verarbeiterinnen und Verarbeiter Non-Food-Produkten: 92%
      • Importeure Lebensmittel: 74%
      • Importeure Non-Food-Produkte: 91%
    • Amtliche Beanstandungen mit Bezug auf Kennzeichnungsmängel:
      • 26 (17 betrafen Eigenmarken- und 9 Markenprodukte)
    • Produktrückrufe: 24
      • 19 Lebensmittel-Rückrufe (8 Eigenmarken- und 11 Markenprodukte). In 5 Fällen waren Produkte mit Sesam betroffen, die eine unerlaubte Behandlung mit dem Vorratsschutzmittel Ethylenoxid aufwiesen.
      • 5 Non-Food-Produktrückrufe (5 Markenartikel)
  • Ziel Wir können bei allen Produkten die Warenkette transparent aufzeigen und über die Produktionsstufen zurückverfolgen.
  • Kommentar Wir haben unser Ziel erreicht und verschiedene Massnahmen umgesetzt.
  • Ausblick und Herausforderungen Die Transparenz bis zur ersten Stufe der Verarbeitung ist bei allen unserer Rohstoffe gegeben. Wir stossen jedoch wiederholt auf Herausforderungen bei der Rückverfolgbarkeit bis hin zum Ursprung. Um auch diese Hürde zu nehmen, werden wir das Thema Transparenz in den neuen Mehrjahreszielen verstärkt und quantitativ behandeln.
  • Massnahmen
    • Förderung von Transparenz und Rückverfolgbarkeit durch effektive Optimierungen in den Warenketten
    • Bei kritischen Rohstoffen: Einhaltung von nachhaltigen Mindeststandards, Rückverfolgbarkeit bis in die Primärproduktion, Einhaltung von Tierwohlstandards
    • BELL FOOD GROUP AG (BELL SCHWEIZ): integrierte Geflügel- und Agrarproduktion, Einsatz von DNA-Analysen zur Überprüfung von Rindern auf Schweizer Herkunft
    • REISMÜHLE BRUNNEN/NUTREX: garantierte Rückverfolgbarkeit aller Hauptrohstoffe, laufende Überprüfung neuer Lieferanten und Anbaugebiete
    • SWISSMILL: garantierte Rückverfolgbarkeit aller Rohstoffe bis zur ersten Stufe der Verarbeitung
    • STEINFELS SWISS: Garantierte Rückverfolgbarkeit aller chemischen Inhaltsstoffe
  • Tatendrang & Projekte Neue Tat: Nr. 382: Kleinbauern produzieren bis 2023 auf 90 Hektaren bio- und Fairtrade-zertifizierten Edelkakao auf Madagaskar. Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit HALBA, Zoo Zürich und Wildlife Conservation Society.
  • Highlights & Zahlen
    • 69% aller Produktionsbetriebe wurden auf Sozialstandards (BSCI oder äquivalent) überprüft
  • Ziel Wir können bei den Eigenmarken die Warenkette transparent aufzeigen und über die Produktionsstufen rückverfolgen.
  • Kommentar Wir haben unser Ziel erreicht und verschiedene Massnahmen in allen Ländergesellschaften umgesetzt.
  • Ausblick und Herausforderungen Für das folgende Jahr haben wir weitere Projekte geplant und werden das Thema Transparenz in den neuen Mehrjahreszielen noch verstärkter und quantitativ behandeln.
  • Massnahmen
    • Ausbau und Förderung unserer Eigenmarke Origine/Ursprung/Vonatur: garantierte Rückverfolgbarkeit bis zum Produzenten
    • Laufende Ausweitung der Datenerfassung inklusive der Produktherkunft
    • Bei kritischen Rohstoffen: Einhaltung von nachhaltigen Mindeststandards, Rückverfolgbarkeit bis in die Primärproduktion, Einhaltung von Tierwohlstandards
    • TRANSGOURMET FRANKREICH: Etablierung und Verteilung einer eigenen nachhaltigen Beschaffungsrichtlinie, Projekt über die Sammlung von Produktdaten zu kritischen Rohstoffen gestartet
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ: Garantierte Rückverfolgbarkeit ist bis auf eine Stufe auf jedem Produkt gewährleistet
    • TRANSGOURMET DEUTSCHLAND: Austausch und Weiterbildung im Bereich Lieferkettenmanagement lanciert, Umstellung auf eine neue Software für mehr Transparenz über die Eigenmarkenprodukte, Durchführung von Lieferantenaudits
    • TRANSGOURMET POLEN: Rückverfolgung bei Eigenmarken bis auf Stufe Rohstoff
    • TRANSGOURMET RUMÄNIEN: neue Richtlinie für Warentransparenz über die Produktionsstufen wurde erstellt und lanciert
    • TRANSGOURMET RUSSLAND: neues System zur Qualitätskontrolle implementiert
    • TRANSGOURMET ÖSTERREICH: Umstellung auf einen internationalen Eigenmarkenvertrag mit regelmässigen Lieferantenaudits und Lieferantenbewertungen

SDGs

Coop hat transparente Warenketten unter Berücksichtigung von Mensch, Tier und Umwelt.

Rohstoffe im Mittelpunkt

Wir haben zusammen mit unseren Stakeholdern die kritischsten Rohstoffe in unserer Beschaffung mit den grössten ökologischen und sozialen Herausforderungen in deren Produktion identifiziert. Als Coop-Gruppe wollen wir bei allen kritischen Rohstoffen konsequent nachhaltige Mindeststandards in der Primärproduktion umsetzen und somit unsere negativen Auswirkungen so gering wie möglich halten. Unseren Schwerpunkt setzen wir in Herkunftsländern mit einem erhöhten Risiko für Verstösse gegen Sozial- und Umweltstandards.

Rohstoffe

Wieviel Prozent der in unseren Eigenmarken eingesetzten kritischen Rohstoffe entsprechen nachhaltigen Mindeststandards?



KAKAO

Herausforderungen Arbeitsbedingungen, Wasser, Pestizideinsatz, Kinderarbeit

Kriterien FT, Bio Suisse, UTZ, Rainforest



KAFFEE

Herausforderungen Arbeitsbedingungen, Wasser, Pestizideinsatz, Kinderarbeit

Kriterien FT, Bio Suisse, UTZ, Rainforest



HASELNÜSSE

Herausforderungen Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit

Kriterien Bio Suisse, UTZ



PALMÖL

Herausforderungen Abholzung, Kinderarbeit, Landnutzungskonflikte

Kriterien RSPO IP, RSPO seg. Bio Suisse



PALMÖL NON-FOOD

Herausforderungen Abholzung, Kinderarbeit, Landnutzungskonflikte

Kriterien RSPO IP, RSPO seg. RSPO MB, Bio Suisse



REIS

Herausforderungen Abholzung, Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit, Methanemissionen

Kriterien FT, Bio Suisse



SOJA ALS FUTTERMITTEL

Herausforderungen Abholzung, Wasser, Arbeitsbedingungen

Kriterien Bio Suisse, ProTerra, DonauSoja, RTRs Non GM (Daten entsprechen dem Import des Sojanetzwerk Schweiz)



FRÜCHTE, GEMÜSE

Herausforderungen Rückverfolgbarkeit / Pestizideinsatz

Kriterien GlobalGap / SwissGAP

Herausforderung Wasser

Kriterien SPRING

Herausforderung Arbeitsbedingungen

Kriterien FT, Rainforest, SA8000, IMO, BSCI PP, GRASP, SIZA, Sedex/SMETA



FRÜCHTE, GEMÜSE VERARBEITET

Herausforderungen Rückverfolgbarkeit / Pestizideinsatz

Kriterien GlobalGap / SwissGAP

Herausforderung Arbeitsbedingungen

Kriterien FT, Rainforest, SA8000, IMO, BSCI PP, GRASP, SIZA, Sedex/SMETA



BLUMEN, PFLANZEN

Herausforderungen Rückverfolgbarkeit / Pestizideinsatz

Kriterien GlobalGap / SwissGAP

Herausforderung Arbeitsbedingungen

Kriterien FT, Rainforest, SA8000, IMO, BSCI PP, GRASP, SIZA, Sedex/SMETA



HOLZ / PAPIER

Herausforderungen Abholzung, Arbeitsbedingungen

Kriterien FSC, PEFC, Recycling



BAUMWOLLE

Herausforderungen Wasser, Pestizigeinsatz, Kinderarbeit

Kriterien FT, Bio Suisse, bioRE, BCI, CmiA, OCS



FISCH

Herausforderungen Überfischung, Beifang, Arbeitsbedingungen, Antibiotika- und Pestizideinsatz

Kriterien WWF Score 1 – 3



FLEISCH

Herausforderungen Tierwohl

Kriterien Bio Suisse, Suisse Garantie, Naturafarm, BTS, RAUS, Natura Beef, Natura Veal, Import: CH-TSchG



MILCH

Herausforderungen Tierwohl

Kriterien Bio Suisse, Suisse Garantie, BTS, RAUS, Import: CH-TSchG



KÄSE

Herausforderungen Tierwohl

Kriterien Bio Suisse, Suisse Garantie, BTS, RAUS, Import: CH-TSchG



MILCHPRODUKTE

Herausforderungen Tierwohl

Kriterien Bio Suisse, Suisse Garantie, BTS, RAUS, Import: CH-TSchG



EIER

Herausforderungen Tierwohl

Kriterien Bio Suisse, Suisse Garantie, Naturafarm, BTS, RAUS, Import: CH-TSchG



EIER VERARBEITET

Herausforderungen Tierwohl

Kriterien Bio Suisse, Suisse Garantie, Naturafarm, BTS, RAUS, Import: CH-TSchG




  • ZielWir sichern bei wichtigen Rohstoffen eine langfristige nachhaltige Beschaffung ab.
    Wir setzen bei 94.1% der in unseren Eigenmarken eingesetzten kritischen Rohstoffen mindestens nachhaltige Mindeststandards um.
    Füllstandsmesser: in Prozent
  • Kommentar Wir haben unser Ziel 2021 schon beinahe erreicht. Wir haben verschiedene Projekte umgesetzt und uns so bei fast allen unserer als kritisch identifizierten Rohstoffe verbessert. Jedoch machte uns die Pandemie einen Strich durch die Rechnung und wir mussten, um die erhöhte Nachfrage zu decken, mehr Fleisch importieren. Zudem waren zu wenige zertifizierte Früchte und Gemüse auf dem Markt erhältlich. Auch der Einsatz von zertifiziertem Palmöl im Non-Food Bereich bleibt eine Herausforderung.
  • Ausblick und HerausforderungenIm nächsten Jahr werden wir ein besonderes Engagement für die Steigerung von nachhaltigen Mindeststandards bei Früchten und Gemüse, Fleisch sowie Palmöl in Non-Food Produkten an den Tag legen.
  • Massnahmen
    • Konsequente Umsetzung von Nachhaltigkeitsmindeststandards bei kritischen Rohstoffen in der Primärproduktion
    • Faire, langfristige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen
    • Engagement bei der (Weiter-)Entwicklung nachhaltiger Mindeststandards durch aktive Beteiligung in entsprechenden Gremien (hier geht’s zu unseren Mitgliedschaften)
    • Langjährige Partnerschaften mit dem WWF, Max Havelaar und Bio Suisse
    • Richtlinie Nachhaltige Beschaffung: Gilt für 100% unserer Geschäftspartnerinnen und -partner sowie Lieferantinnen und Lieferanten von Eigenmarken- sowie Markenartikeln.
    • Unser Code of Conduct: Verbietet jegliche Form von Ausbeutung, Erpressung, Bestechung oder Korruption
    • Verstösse gegen unsere Vorschriften oder Nichteinhalten der Vorgaben von international anerkannten Standards: unverzügliche Richtigstellung, Sanktionen bis zur Auflösung des Geschäftsverhältnisses
    • Neue Mitgliedschaft im Palmöl Netzwerk Schweiz
  • Tatendrang & Projekte Neue Tat: Nr. 382: Kleinbauern produzieren bis 2023 auf 90 Hektaren Bio- und Fairtrade-zertifizierten Edelkakao auf Madagaskar. Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit HALBA, Zoo Zürich und Wildlife Conservation Society.
    Neue Tat: Nr. 392: Sortimentsausbau mit umweltschonenden, nachhaltigen Produkten nach IP-Suisse-Richtlinien in unserer Eigenmarkenlinie Qualité & Prix.
    Neue Tat: Nr. 394: Philippinische Fischerfamilien werden bei nachhaltigem Fang von Fairtrade-Gelbflossen-Thunfisch mit einer festen Fairtrade-Prämie pro Kilogramm unterstützt.
  • Highlights & Zahlen
    • 15 unserer Erdbeerproduzenten in der Provinz Huelva verbrauchen dank der Einrichtung eines modernen Bewässerungssystems 20% weniger Wasser
    • Über 90% der Avocados unserer chilenischen, peruanischen und spanischen Lieferanten aus Anbau mit nachhaltigem Wassereinsatz
    • Neue Mitgliedschaft im Palmöl Netzwerk Schweiz
  • ZielWir sichern bei wichtigen Rohstoffen eine langfristige nachhaltige Beschaffung ab.
    Wir setzen bei 85% unserer kritischen Rohstoffe nachhaltige Mindeststandards um.
    Füllstandsmesser: in Prozent
  • KommentarNicht alle unserer Produktionsbetriebe setzen dieselben Rohstoffe ein. Dieses Ziel umfasst deshalb die Beschaffungsvolumen für:
    • BELL FOOD GROUP AG (BELL SCHWEIZ): Fleisch, Milch, Eier, Früchte und Gemüse, Fisch, Palmöl
    • COOP BÄCKEREIEN: Milch, Eier, Früchte und Gemüse, Kakao, Haselnüsse, Palmöl
    • HALBA: Milch, Kakaobohnen/ Kakaobutter, Haselnüsse
    • NUTREX: keine kritischen Rohstoffe
    • REISMÜHLE BRUNNEN: Reis
    • STEINFELS SWISS: Palmöl
    • HALBA: Früchte und Gemüse, Kakao, Haselnüsse
    • SWISSMILL: Milch

    Die Umsetzung von nachhaltigen Mindeststandards bei kritischen Rohstoffen haben wir nicht überall erreichen können. So hat die Bell Food Group AG (Bell Schweiz) ihre Absatzmenge an Fleisch nach der Schweizer Tierschutzgesetzgebung zum Vorjahr weiterhin steigern können, den gesetzten Zielwert aber verpasst. Zudem waren im letzten Jahr zu wenige zertifizierte Früchte und Gemüse auf dem Markt verfügbar, was vor allem HALBA bei ihrer Zielerreichung zu schaffen machte.
  • Ausblick und Herausforderungen2021 geben wir alles, um unser Ziel doch noch erreichen zu können.
  • Massnahmen
    • Konsequente Umsetzung von Nachhaltigkeits-Mindeststandards bei unseren kritischen Rohstoffen in der Primärproduktion
    • HALBA: verschiedene Projekte für Kakaobohnen, Haselnüsse, Mangos und Kokosfett gestartet
    • SWISSMILL: langjährige Partnerschaften und weiterer Ausbau mit biologisch zertifizierten Produkten aus der Schweiz
    • BELL FOOD GROUP AG: langfristige Partnerschaften mit Lieferantinnen und Lieferanten, Ausbau der integrierten Geflügel- und Agrarproduktion
  • Tatendrang & ProjekteNeue Tat: Nr. 382 Kleinbauern produzieren bis 2023 auf 90 Hektaren Bio und Fairtrade zertifizierten Edelkakao auf Madagaskar. Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit HALBA, Zoo Zürich und Wildlife Conservation Society.
  • Highlights & Zahlen
    • COOP BÄCKEREI: Umstellung des Kuchenteigs auf palmölfrei
    • HALBA: 100% zertifiziertes Palmöl (RSPO), 100% Sonnenblumen- und Kürbiskerne aus Europa
    • SWISSMILL: Einführung von Bio-UrDinkel in den Coop-Verkaufsregalen
    • REISMÜHLE BRUNNEN: nachhaltige Fondsprojekte in Indien und Thailand
    • STEINFELS SWISS: 100% zertifiziertes Palmöl (RSPO)
    • BELL FOOD GROUP AG (BELL SCHWEIZ): 100% zertifiziertes Palmöl (RSPO oder Bio)
  • Ziel Wir fördern Nachhaltigkeitsstandards für die kritischen Rohstoffe, die bei unseren Eigenmarken verwendet werden.
  • Kommentar Wir haben das Ziel teilweise erreicht. In verschiedenen Ländergesellschaften haben wir neue Kriterien für die Beschaffung kritischer Rohstoffe definiert und auch neue Rohstoffe in unseren Geltungsbereich aufgenommen. Aufgrund der Pandemie wurde das Thema bei Transgourmet Österreich nicht behandelt und Transgourmet Schweiz musste ihre geplante Risikoanalyse im Bereich Fisch und Seafood ebenfalls unterbrechen.
  • Ausblick und HerausforderungenFür das nächste Jahr sind verschiedene Umstellungen geplant. In der neuen Mehrjahreszielperiode 2022-2026 werden alle Ländergesellschaften ihren Fokus noch stärker auf kritische Rohstoffe legen und ihr Sortiment dank quantitativer Ziele nachhaltiger gestalten.
  • Massnahmen
    • TRANSGOURMET DEUTSCHLAND: Eier und Soja in Geltungsbereich der kritischen Rohstoffe aufgenommen
    • TRANSGOURMET POLEN: Identifikation der vier kritischsten Rohstoffe für ihre Eigenmarke TOPSELLER
    • TRANSGOURMET FRANKREICH: Sortiment-Screening nach neuen kritischen Rohstoffen in Eigenmarken gestartet
  • Highlights & Zahlen
    • TRANSGOURMET DEUTSCHLAND: Umstellung der Kuchen und Torten von Palmfett auf Sonnenblumenöl
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ: Umsatzsteigerung mit MSC- und ASC‑Produkten und Einsatz von 100% nachhaltigem Palmöl (zertifiziert nach RSPO)

SDGs

Coop hat transparente Warenketten unter Berücksichtigung von Mensch, Tier und Umwelt.

Für mehr TIERWOHL

Eier, Milch und Fleisch: Diese Rohstoffe wollen wir und unsere Konsumentinnen und Konsumenten nur von artgerecht gehaltenen Tieren und wir haben deshalb das Tierwohl in unserer Strategie fest verankert. Dabei bezeichnet der Begriff Tierwohl sowohl die Gesundheit und das Wohlbefinden als auch das Ausleben natürlicher Verhaltensweisen der Nutztiere.
Um sicherzugehen, dass die Tierhaltung artgerecht erfolgte, setzen wir auf erhöhte und anerkannte Tierwohlstandards, fördern innovative Lösungen zur Haltungsverbesserung und profilieren uns mit diversen Projekten und Programmen zur Förderung der Tierwohls.
  • Ziel Wir setzen erhöhte Tierwohlstandards im gesamten Fleisch-, Milch- und Eiersortiment um (Minimum Schweizer Gesetzgebung) und fördern innovative Lösungen zur Verbesserung der Nutztierhaltung.
  • KommentarWir haben unser Ziel erreicht und verschiedene Projekte im Bereich Tierwohl dank der Finanzierung durch unseren Coop Fonds für Nachhaltigkeit starten können. Zudem setzen wir bei allen unserer tierischen Rohstoffe auf die Umsetzung von Tierwohl-Mindeststandards .
  • Ausblick und Herausforderungen2021 wird eine gruppenweite Tierwohlstrategie erarbeitet. Zudem sind bereits weitere Leuchtturmprojekte in Planung.
  • Massnahmen
    • Förderung und Umsetzung von erhöhten Tierwohlstandards im Fleisch-, Milch- und Eiersortiment: biologische Produktion, Auslauf- und Freilandhaltung, Schweizer Herkunft (Vorteile: Qualität, kurze Transportwege, hohes Tierschutzgesetz)
    • Richtlinie Nachhaltige Beschaffung:
      • Verbot von in der Schweiz verbotenen Hormonen und Leistungsförderern sowie präventivem Antibiotika-Einsatz im gesamten Sortiment
      • Verbot von Produkten aus tierquälerischer Haltung (Stopfleber, Froschschenkel), Eier aus Käfighaltung, Echtpelz, Mulesing, Lebendrupf, Feedlots
    • Langjährige Partnerschaft mit dem Schweizer Tierschutz (STS)
    • Förderung und Vermarktung unserer Tierwohl-Eigenmarken
      • Naturaplan: garantiert durch die Einhaltung der Richtlinien von Bio Suisse wie kleinere Bestände, mehr Platz im Stall und Zugang zum Freien
      • Naturafarm: garantiert regelmässiger Auslauf (RAUS) sowie Haltung in besonders tierfreundlich gestalteten Stallhaltungssystemen mit Gruppenhaltung (BTS)
    • Coop Tierwohlprogramme: Weidegänse, BTS Kaninchen und BTS Poulet Schweiz, BTS und RAUS Truten Schweiz, Weidehaltung Pferd
    • Umsetzung von Leuchtturmprojekten: Wiesenschwein, Alpschwein, Zweinutzungshuhn, Original Simmertaler, Natura-Beef (mutter- und ammengebundene Kälberaufzucht)
    • Mehr Informationen zu unserem Tierwohl-Engagement
  • Highlights & Zahlen
    • Umsatzsteigerung von Produkten mit Tierwohlmehrwerten um 13.5% im Vergleich zum Vorjahr
    • Naturafarm Porc an IP Suisse übergeben: Unsere geltenden erhöhten Tierwohl-Anforderungen werden nun durch Umwelt- und Biodiversitätskriterien von IP-Suisse ergänzt.
 
  • Ziel Wir stellen sicher, dass die verwendeten tierische Rohstoffe (Fleisch, Milch, Eier) aus artgerechter Tierhaltung stammen
  • Kommentar Wir haben unser Ziel erreicht und verschiedene Projekte zur Förderung des Tierwohls gestartet.
  • Ausblick und Herausforderungen2021 wird eine gruppenweite Tierwohlstrategie erarbeitet. Unser Produktionsbetrieb Bell Schweiz AG (Geschäftsbereich der BELL FOOD GROUP AG) plant weitere Massnahmen wie die Umstellung auf 100% Mutterkuhhaltung bei Kalbfleisch unserer Eigenmarke Naturafarm.
  • Massnahmen
    • Förderung von erhöhten Tierwohlstandards bei tierischen Rohstoffen (laufende Umstellung des Sortiments auf Rohstoffe aus biologischer Produktion oder Auslauf- und Freilandhaltung)
    • BELL FOOD GROUP AG (BELL SCHWEIZ): jährliche Auditierung der Schlachthöfe von unabhängigen Kontrollstellen, eigene Don’ts-Liste mit Verboten von Produkten aus tierquälerischer Haltung, Gründerin und engagierte Unterstützerin des Vereins Original Simmertaler zur Förderung der Simmentaler-Kühe
  • Tatendrang & Projekte Neue Tat Nr. 389: Lancierung eines vollständig energieneutralen, CO2-freien Geflügelstalls nach besonders tierfreundlichen Stallhaltungssystem (BTS)-Kriterien.
  • Highlights & Zahlen
    • BELL FOOD GROUP AG (Bell Schweiz): 32% des Fleisches und der Fleischprodukte mit Tierwohl-Labels
  • Ziel Wir achten das Tierwohl im Gesamtsortiment und profilieren uns in ausgewählten Sortimenten.
  • KommentarWir haben unser Ziel nur teilweise erreichen können. Die Pandemie hat gewisse Umsetzungen verzögert.
  • Ausblick und Herausforderungen2021 wird eine gruppenweite Tierwohlstrategie erarbeitet. Wir engagieren uns weiterhin für tierische Rohstoffe aus artgerechter Haltung und werden in der neuen Mehrjahreszielperiode 2022- 2026 mit quantitativen Zielen den tierischen Rohstoffen erhöhte Beachtung schenken.
  • Massnahmen
    • Förderung und Umsetzung von erhöhten Tierwohlstandards im Fleisch-, Milch- und Eiersortiment (laufende Umstellung des Sortiments auf Rohstoffe aus biologischer Produktion oder Auslauf- und Freilandhaltung)
    • Lancierung der neuen Transgourmet-Eigenmarke Natura mit tierischen Rohstoffen aus biologischer Produktion
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ: Produkte mit Tierwohlmehrwert unter der Eigenmarke Origine: Fleisch von Weiderindern aus besonders tierfreundlicher und natürlicher Mutterkuhhaltung, Freiland- Poulet und -Perlhuhn, Bio-Lachs, Bio-Crevetten
    • TRANSGOURMET FRANKREICH: Lancierung von Projekten im Bereich Eier und Poulet, neue Richtlinie «Nachhaltige Beschaffung» mit Tierwohlkriterien
    • TRANSGOURMET ÖSTERREICH: Laufender Ausbau der Eigenmarke Vonatur (3.Stufe erfüllt Bio-Richtlinien) mit garantierter Rückverfolgbarkeit bis zum Produzenten
    • TRANSGOURMET RUSSLAND: Verzicht auf Eier aus Käfighaltung bis 2025
    • TRANSGOURMET DEUTSCHLAND: Partner der Albert Schweitzer Stiftung, Verzicht auf Eier aus Käfighaltung bis Ende 2021, neue Richtlinie «Tierwohl» mit definierten Mindestanforderungen
    • TRANSGOURMET RUMÄNIEN: Verzicht auf Eier aus Käfighaltung bis 2025, Umsatzsteigerung mit tierischen Rohstoffen aus biologischer Landwirtschaft und Freilandhaltung.
  • Highlights & Zahlen
    • TRANSGOURMET DEUTSCHLAND: 5 neue Fleischartikel der Bio-Eigenmarke ins Sortiment aufgenommen
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ: Lancierung von 5 neuen tierischen Artikeln unter der Bio-Eigenmarke Natura

SDGs

Coop hat transparente Warenketten unter Berücksichtigung von Mensch, Tier und Umwelt.

Verpackung: Reuse, Reduce, Recycle

Durch ihre Herstellung und Entsorgung können Verpackungen die Umwelt belasten. Um Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden, reduzieren und optimieren wir nach dem 3-R- Prinzip (Reduce, Reuse, Recycle) unser Verpackungsmaterial andauernd. Dabei ist es notwendig, in der Ökobilanz nicht nur das Material, sondern die Verpackung im Zusammenhang mit ihren Funktionen zu betrachten und den Einfluss auf die Haltbarkeit, die Verunreinigungen oder Beschädigungen des Produktes zu berücksichtigen. Wenn sie zum Schutz des Produkts und zur Erhaltung der Qualität notwendig sind, setzen wir auf umweltfreundlichere Materialien oder Recycling. So können wir nicht nur Ressourcen, sondern auch viel Energie bei Herstellung, Transport und Entsorgung einsparen.

  • ZielWir reduzieren und optimieren unser Verpackungsmaterial um 4 500 Tonnen (im Vergleich zu 2012).
    Zielstandmesser: Tonnen
  • KommentarWir haben unser Ziel 2021 dank innovativer Optimierungsprojekte bereits erreicht und unser Verpackungsmaterial um rund 1850 Tonnen reduziert (20%) oder optimiert (80%). So haben wir Abwaschmittel-, Ölflaschen und Blumentöpfe sowie 100% unserer pro Jahr rund 24.5 Millionen verkauften Swiss-Alpina- PET-Flaschen auf Recyclingplastik umgestellt.
  • Ausblick und Herausforderungen
    Um Ressourcen zu sparen, setzen wir im Bereich Verpackungen auch in Zukunft auf kreative Lösungen gepaart mit unserem Tatendrang. Gemäss unserer Verpackungs-Roadmap sparen wir bis 2026 20% Plastik ein.
  • Massnahmen
    • Reduktion unseres Verpackungsmaterials entlang der gesamten Wertschöpfungskette
    • Sortimentsausbau von unverpackten Produkten (insbesondere Früchte und Gemüse)
    • Schliessen von Kreisläufen durch die Wiederverwertung von Wertstoffen
    • Optimierung unseres Verpackungsmaterials durch innovative Verpackungsmöglichkeiten mit gleichwertiger oder besserer Ökobilanz
    • Verbot von Bio-Kunststoffen
    • Umstellung von Papier- und Kartonverpackungen auf Recycling- oder FSC‑Material (Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert Produkte aus nachhaltiger Forstwirtschaft)
    • Förderung des Verpackungsrecyclings durch Recyclingstationen in den Verkaufsstellen
    • Offenverkauf von Nüssen, Trockenfrüchten, Cerealien und Hülsenfrüchten
    • Verzicht auf den Druck von Kassenzetteln
    • Förderung des Einkaufens mit dem Multi-Bag (Mehrzweckbeutel aus FSC-Zellulose – Tat Nr. 352)
    • Partnerschaften im Bereich Kreislaufwirtschaft
  • Tatendrang & Projekte
    Neue Tat: Nr. 383: Durch Recycling 432 Tonnen neuen Plastik eingespart
    Neue Tat: Nr. 390: Verzicht auf Plastik-Einwegbesteck bei Take-away, Ersatz durch Holzbesteck
  • Highlights und Zahlen
    • Naturaline Wattestäbchen: 100% plastikfrei, 100% Bio-Baumwolle, FSC-Kartonverpackung
    • Salat und Müesli neu in Kartonschalen: Einsparung von 47 Tonnen Plastik pro Jahr
    • Transport-Trays für Gartentöpfe aus alten Kühlschrankbestandteilen
  • ZielWir reduzieren und optimieren unser Verpackungsmaterial um 3 800 Tonnen im Vergleich zu 2012 (End- und Umverpackungen, Priorität auf End­ver­packung).
    Zielstandmesser: Tonnen

  • Kommentar Bei Innovationsprojekten zur Verpackungsreduktion hatten unsere Produktionsbetriebe Bell Food Group AG und Steinfels Swiss dieses Jahr die Nase vorn
  • Ausblick und Herausforderungen Wir werden unsere Massnahmen auch im nächsten Jahr so weiterfahren.
  • Massnahmen
    • Reduktion unseres Verpackungsmaterials entlang der gesamten Wertschöpfungskette (vor allem Stretchfolie und Wellpappe)
    • Optimierung unseres Verpackungsmaterials durch innovative Verpackungsmöglichkeiten mit gleichwertiger oder besserer Ökobilanz
  • Highlights und Zahlen
    • NUTREX: Umstellung von neu konzipierten Plastikflaschen: Einsparung von 7 Tonnen PET bei Flaschen plus 3.2 Tonnen PET bei Plastikdeckeln
    • STEINFELS SWISS: Steigerung des Recyclinganteils in Kunststoffverpackungen von 138%
    • PRODUKTION: 523 Tonnen Verpackungsmaterial eingespart
  • Ziel Wir analysieren die relevanten und beeinflussbaren Verpackungsmengen und leiten Reduktions- und Optimierungsziele ab.
  • Kommentar Wir haben unser Ziel teilweise erreicht. Einzelne Massnahmen konnten umgesetzt werden. Aufgrund der Pandemie hat Transgourmet Russland ihre angekündigte Analyse der Verpackungsmaterialien verschoben.
  • Ausblick und Herausforderungen In der neuen Mehrjahreszielperiode 2022- 2026 planen wir quantitative Reduktions- und Optimierungsziele für unsere Verpackungen.
  • Massnahmen
    • Einsatz von nachhaltiger, möglichst plastikfreier Verpackung und Mehrweglösungen
    • Laufende Bestandesaufnahme der Produktverpackungen für Verbesserungsmöglichkeiten
    • Umstellung auf Offenverkauf bei Obst und Gemüse
    • TRANSGOURMET SCHWEIZ: Erstellung von Potenzialanalysen, Umsetzung für das nächste Jahr geplant
    • TRANSGOURMET DEUTSCHLAND: Analyse der Eigenmarkenprodukte und abgeleitete Massnahmen: Handlungsempfehlungen, Materialregister, Schulungen, Ersatz von Verpackungen durch nachhaltigere Alternativen
    • TRANSGOURMET ÖSTERREICH: verschiedene Optimierungsprojekte durchgeführt (Obst und Gemüse neu in FSC-zertifizierten Kartonschalen, Mehrweg-Wendeplatten statt PVC-Wickelfolie, Verpackung der Bio-Bananen von Plastik auf Zellulose und Verpackung von Orangen und Zitronen auf Baumwollnetze umgestellt
    • TRANSGOURMET POLEN: Mehrwegbeutel in Offenverkauf eingeführt, neue ökologische Verpackungen
    • TRANSGOURMET RUMÄNIEN: laufende Umstellung von Plastik auf Karton
  • Tatendrang & Projekte
    • TRANSGOURMET DEUTSCHLAND: Projekt Nachhaltige Verpackung (finanziert durch unseren Coop Fonds für Nachhaltigkeit
    • TRANSGOURMET FRANKREICH: Fisch- und Seafood-Mehrwegbehälter auf weitere Sortimente ausgerollt
  • Highlights & Zahlen
    • TRANSGOURMET DEUTSCHLAND: Reduktion der benutzten Wickelfolie um 46%
    • TRANSGOURMET ÖSTERREICH: Einsparung von 770 000 Styroporschalen und 8 000 Rollen Wickelfolie

SDGs

Coop hat transparente Warenketten unter Berücksichtigung von Mensch, Tier und Umwelt.

Markenstrategie Klare Standards auch im Markensortiment

Den grössten Handlungsspielraum sehen wir klar bei unseren Eigenmarken. Um die gesamte Nahrungsmittelbranche langfristig auf einen nachhaltigeren Kurs zu bringen, fordern wir auch von unseren Markenartikelherstellern die Einhaltung branchenüblicher oder eigener Nachhaltigkeitsstandards.

  • Ziel
    Wir fordern auch von Markenartikelherstellern die Einhaltung branchenüblicher oder adäquater eigener Nachhaltigkeitsstandards.
  • KommentarWir haben unser Ziel nur teilweise erreicht. Zwar werden Nachhaltigkeits­themen laufend auch mit Markenherstellern thematisiert, jedoch ist unser direkter Einfluss und Handlungsspielraum beschränkt.
  • Ausblick und Herausforderungen
    Unsere nächste Grüne Geschäftspartnertagung mit Einbindung von Markenherstellerinnen und Markenherstellern ist für 2022 geplant. Bei intensiven Diskussionen sensibilisieren wir unsere Geschäftspartnerinnen und -partner für das Thema Nachhaltigkeit und identifizieren gemeinsam Verbesserungspotenzial und -massnahmen für unsere Sortimente.
  • Massnahmen
    • Richtlinie Nachhaltige Beschaffung: Gilt für 100% unserer Geschäfts­partnerinnen und Geschäftspartner sowie Lieferantinnen und Lieferanten von Eigenmarken UND Marken
    • Definition interner Zielwerte für kritische Rohstoffe bei Markenartikeln (Kaffee, Kakao, Palmöl, Fisch und Seafood, Holz/Papier und Torf)
    • Lancierung von Markenprodukten in Knospe-Qualität unter unserer Eigenmarke Naturaplan
  • Highlights & Zahlen
    • Beispiel Kaffee
      • Anteil Kaffee mit Nachhaltigkeitsstandard (Marken): 8%
      • Akzeptierte Standards : Fairtrade, Bio Suisse, EU-Bio, UTZ, Rainforest Alliance, 4C
    • Beispiel Palmöl
      • Anteil physisch nachhaltiges Palmöl Food (Marken): 50.5%
      • Akzeptierte Standards: RSPO IP, RSPO Segregated, RSPO Mass Balance, Bio Suisse

SDGs